Umsetzen statt zerreden - Stadtforum für Aufwertung der Innenstadt

Die Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Häfler Innenstadt ist eines der Kernthemen für das Stadtforum Friedrichshafen. Gemeinsam mit Handel,  Touristik und weiteren Partnern, durch Positionspapiere und im steten Dialog mit der Politik setzt sich das Stadtforum für ein attraktiveres Stadtbild ein. Die nun anstehenden Beschlüsse über eine zeitnahe Planung mit Bürgerbeteiligung zum Zollareal und die verschiedenen Optionen zur Aufwertung für den Adenauerplatz sind für das Stadtforum überfällig und gehen in die richtige Richtung.

Am Montag, den 28. September beschließt der Gemeinderat, ob die Planung für das Zollareal noch in diesem Jahr angegangen wird oder ob weitere Schritte um dieses „Filetstück der Innenstadt“ erneut vertagt werden. Für das Stadtforum hat der Vorschlag, bereits dieses Jahr mit der Planungswerkstatt zu beginnen und diese daher in digitaler Form durchzuführen, Priorität. Auch das erste Pilotprojekt zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt steht mit den Plänen zur Begrünung des Adenauerplatzes in den Startlöchern. Das Stadtforum positioniert sich, unabhängig davon welcher Entwurf für den Adenauerplatz die Zustimmung findet, klar für mutiges Handeln und gegen ein Hinausschieben guter Ansätze. Statt Angst vor Veränderungen zu haben, wäre es besser, die Chancen, die in einer Neugestaltung, insbesondere für den Bereich Zollareal liegen, zu würdigen. Wichtig ist nach Ansicht des Vorstandes vor allem, dass es zeitnah mit konkreten Planungen und ersten Umsetzungen weitergeht, ohne dass man dabei die Gesamtplanung für die Innenstadt aus den Augen verliert. Auf der Agenda des Stadtforums stehen neben der Belebung des Zollareals und mehr Stadtgrün außerdem die Durchsetzung einer stilvollen Stadtmöblierung, ein durchgängiges Beleuchtungskonzept, ein Konzept für die Fassadenverschönerung und die Durchsetzung eines breiten Branchenmixes für ein attraktiveres Friedrichshafen. Dabei ist sich das Stadtforum bewusst, dass hierfür auch Hauseigentümer, Geschäftsinhaber oder Gastronomen ihren Beitrag leisten müssen.